Erstes Buch bei Nocturne erschienen: Experimente lernen – Techniken tauschen. Ein spekulatives Handbuch
30. August 2020

Erstes Buch bei Nocturne erschienen: Experimente lernen – Techniken tauschen. Ein spekulatives Handbuch

Wir freuen uns sehr, dass erste Buch bei Nocturne anzukündigen: Experimente lernen – Techniken tauschen. Ein spekulatives Handbuch versammelt 15 Beiträge, die je eine Technik zur Bearbeitung und Vermittlung von Wissen präsentieren. Der Untertitel kündigt es bereits an: Im Stil eines Handbuches geht es einerseits darum möglichst konkrete Verfahren zu Verfügung zu stellen, deren Einsatz zu Arbeits- und Denkweisen zwischen Kunst, Aktivismus und Wissensproduktion anregen sollen. Andererseits verweist der Zusatz des Spekulativen darauf, dass keine der Techniken einfach ein zu eins umzusetzen ist, sondern dass gerade ihr Einsatz in neuen Situationen immer auch eine spekulative Komponente besitzen muss. So besteht jeder Beitrag aus zwei Teilen: Zuerst einem How-to Teil, der – mal mehr, mal weniger direkt – eine Anleitung für mögliche Vermittlungsformen gibt. Dem folgt ein Text, der ausführt, aus welcher Situation heraus die Technik entstanden ist, was ihre Implikationen, Schwierigkeiten, Einsatzformen etc. waren und sind. Die Entstehungskontexte der einzelnen Beiträge umfassen dabei bewusst nicht nur die Universität, sondern zirkulieren zwischen Universität, Kunst und informellen und/oder politischen Formen der Bildung. Denn gerade im Austausch zwischen diesen Bereichen entstehen unserer Erfahrung nach die interessanten Formen des Lernens, Lehrens und Vermittelns. So ist das Buch als eine Einladung zu verstehen, ausgehend von ihm zu experimentieren und zu spekulieren.

Alle Texte findet sich im Bereich »Texte« und das PDF des Buches hier.

Die Printversion des Buches kann für €10 plus Versandkosten mit einer Mail an gerkomail[at]gmail.com bestellt werden.


Kongress der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2020
28. September 2020

Kongress der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2020

Unsere (geisteswissenschaftlichen) Fächer brauchen neue und vor allem eigene Ideen für eine kreative und experimentelle Lehre: für eine Lehre, die das gemeinsame Experimentieren (wieder) einführt. Der Workshop versammelt Techniken experimentellen Forschens und Lehrens aus den Bereichen der Medienwissenschaft, der Kunstvermittlung, der Performance, der Filmwissenschaft und der Kritischen Pädagogik. Dabei soll es statt um Medien(einsatz) in der Lehre um experimentelle Techniken, Milieus des Experimentierens und um Formen der Situierung des Wissens gehen. Zudem wollen wir die Teilnehmenden einladen, ihre Lehrerfahrungen mit experimentellen Formaten auszutauschen. Denn immer wieder begegnen uns Kolleg_innen mit inspirierenden Ideen für ihre Lehre, die sie häufig im Dialog und in Experimenten mit den Studierenden entwickeln, die aber an ihrem Institut oder in ihren Lehrveranstaltungen verbleiben.

Im Rahmen des Workshops wird ferner ein „spekulatives“ Handbuch unter dem Titel Experimente lernen, Techniken tauschen präsentiert, das ausgewählte Vermittlungstechniken in dialogischer Form vorstellt und diskutiert. Es soll als Open-Source-Projekt zum Austausch über experimentelles Lehren und Lernen in der Wissenschaft und darüber hinaus dienen und so für die vielfältigen Techniken der Lehre sensibilisieren und begeistern.


Puchpräsentation und Workshop: "How to Experiment? Radical Pedagogies in Art, Academia and Activism"
13. November 2020

Puchpräsentation und Workshop: "How to Experiment? Radical Pedagogies in Art, Academia and Activism"

Thursday, November, 19th 2020, 8:00 - 11:00 pm

The event will take place online (link to Zoom meeting)

More information at: Vierte Welt

The presentation and discussion will be in English!

The relation of artistic, academic and activist practices are at the heart of the Public Research Series since its beginning. In our November session we will look at the techniques at work in all three of these fields. With a special focus on the question of teaching/sharing/collaborating we want to ask, how knowledge is collectively produced and shared. Over the last decades, many new forms of radical education emerged that sidelined established institutions like, schools, universities or art institutions. What can we learn from these practices? And how can we learn to learn differently?

The session will be an open discussion of sharing experiences, techniques and ideas of how to learn and share knowledge differently.

At the beginning Gerko Egert will introduces the session by presenting a collection of techniques for experimenting from the university, the arts and political activism published in Experimente lernen, Techniken tauschen, edited by Julia Bee and Gerko Egert (in German).